Haartransplantation mit der ARTAS iX-Robotic-FUE-Methode

präzise, effektiv und schnell

Unabhängig vom Geschlecht kann Kahlheit dort, wo eigentlich Haarpracht sein sollte, enorm belastend wirken. Manchmal treten lichte oder sogar kahle Stellen bereits in jungen Jahren auf, was das Problem für die Betroffenen noch einmal steigert. Ihnen kann aber durch eine Transplantation von Eigenhaaren nachhaltig geholfen werden.

Fortschrittliche Technologie

Ein fortschrittliches System mit mehreren Kameras und einer Auflösung von 44 Mikrometern erlaubt das stereoskopische Sehen und der Roboterarm mit seinen sieben Achsen ermöglicht es dem Chirurgen, mit automatisierten Verfahren zu 100 % akkurate Ergebnisse zu liefern. Das intelligente System analysiert und wählt geeignete Implantate aus dem Spenderbereich ohne das Risiko linienförmiger Narben. Außerdem erkennt und nutzt es in akkurater Weise die optimalen Stellen zur Implantation und implantiert dabei alle entnommenen Transplantate gleichzeitig. ARTAS iX™ schützt das Terminalhaar des Patienten und sorgt so für ein natürliches Aussehen im Bereich der Transplantate und Implantate.

Nutzung künstlicher Intelligenz

Mit künstlicher Intelligenz analysiert, verfolgt und überwacht das System Position, Winkel, Größe, und Richtung jedes einzelnen Haarfollikels und nimmt bei Bewegungen des Patienten entsprechende Korrekturen vor.

Optimale Haarentnahme

Mit bildgestützter Robotertechnologie wird jeder Haarfollikel akkurat, präzise und im optimalen Winkel entnommen.

Natürliche Ergebnisse
Optimierte Haarentnahme, intelligente Transplantatanalyse und zufällige Auswahl von Haaren aus dem Transplantationsbereich gewährleisten hochwertige Transplantate und natürlich aussehende Ergebnisse. 

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Im Interview mit Dr. Renato Seyrafi

Die Historie Haartransplantation reicht bis 1939 zurück

Moderne Verfahren setzen heute auf die Eigenhaartransplantation. Bei dieser Technik wird kein fremdes Haar genutzt, sondern ausschließlich Eigenhaare. Im Grunde genommen findet einfach nur eine Umverteilung des noch vorhandenen Haares dar. Moderne Haartransplantationen dieser Art reichen im Hinblick auf die Historie bis in das Jahr 1939 zurück. Der japanische Dermatologe Dr. Okuda entwickelte zu dieser Zeit die so bezeichnete Punchtechnik, die für das Implementieren von Haaren auf Brandwunden sowie anderen Wundverletzungen gedacht war.

Im Rahmen dieser Verfahrenstechnik wurden kleinere Hautausschnitte mit darauf sitzenden Haarwurzeln entnommen und diese dann an vom Haarausfall betroffenen Körperstellen wieder neu eingesetzt. Seit diesem ersten Verfahren hat sich die Behandlungstechnik stark verbessert und verfeinert. Ein Meilenstein war beispielsweise die Entwicklung der so bezeichneten FUT-Technik moderner Prägung. Diese Technik weist allerdings trotzdem einige Schwächen auf. So bleiben zum Beispiel häufig Narben zurück. Zudem kann es zu Schmerzen vor allem nach der Transplantation kommen und es mangelt mitunter an der erforderlichen Präzision.

Die FUE-Technik wird Anfang der 2000er Jahre zum goldenen Standard

Heute gilt die FUE-Technik als die modernste Variante für Haartransplantationen. Dies liegt vor allem an der Möglichkeit einer sehr exakten Haarentnahme und -verpflanzung. Der behandelnde Arzt bzw. Transplanteur benutzt bei dieser Methode Mikromotoren mit speziellen Spitzen, um die Haarwurzeln einzeln entfernen zu können. Anschließend können die entnommenen Haarwurzeln in die dafür vorgesehenen Bereiche separat implementiert werden. Um das Schmerzempfinden der Patienten zu eliminieren, wird dabei die Lokalanästhesie eingesetzt. Insbesondere in den frühen 2000er Jahren erlebte die FUE-Technik einen deutlichen Aufschwung und etablierte sich als bevorzugte Verfahrenstechnik für eine detaillierte Haartransplantation ohne das Zurückbleiben von Narben und einem natürlichen Aussehen.

Zwischen diesen relevanten Behandlungsmethoden wird unterschieden

Wer jetzt eine Haartransplantation wünscht, hat noch mehr Möglichkeiten. Mittlerweile ist mit der ARTAS-Robotic-FUE-Methode ein Verfahren auf den Markt gekommen, die eine Haartransplantation auf ein ganz neues modernes Level hebt. Wieso das so ist und was hinter dieser hochmodernen Technik steckt, wird durch einen Vergleich mit anderen Methoden deutlich.

Die klassische FUT-Haartransplantation (Follicular Unit Transplantation)

Die so bezeichnete FUT-Technik wird bereits seit den 1980er Jahren genutzt. Eingeführt wurde die Technik von dem Texaner Dr. Bob Limmer und dem Pathologen Dr. John Headington aus Michigan. Es handelt sich hierbei um eine Methode zum Gewinnen von Spenderhaar, bei der am Hinterkopf ein ellipsenförmiger Haarstreifen (in einem Stück) aus dem Spenderbereich entnommen wird. In diesem Haarstreifen befinden sich sogenannte Mikrografts, die bis zu drei Haaren umfassen können.

Diese Mikrografts stellen einzelne Follikeleeinheiten dar, die direkt nebeneinander in der Kopfhaut sitzen. Die Länge des Haarstreifens beträgt in der Regel zehn bis 20 Zentimeter, während sich die Breite nach der Haardichte im Spenderareal und der Zahl der benötigten Mikrografts richtet. Je mehr dieser kleinen Grafite für die Haartransplantation benötigt wird, desto mehr Haarmaterial muss aus der Spenderstelle entnommen werden. Heute gilt diese Technik als veraltet.

Bei dieser Methode kann es zu schmerzhaften Nebenwirkungen kommen

Im Gegensatz zu den anderen Methoden können FUT-Haartransplantation Nebenwirkungen hervorrufen, die nicht gewünscht sind. So bilden sich im Spenderbereich permanente und dystrophische Narben. Meistens geht das einher mit Schmerzen oder einem chronischen Taubheitsgefühl rund um das Narbenareal. Zudem können sich rund um die Narbe schmerzhafte Neuromen bilden. Hinzu kommt, dass bei diesem Verfahren während der Präparierung des entnommenen Haarstreifens der Haarfollikel beschädigt werden kann.

Das schränkt die Überlebenschance des transplantierten Haarfollikels stark ein. Zudem werden im Empfängerbereich kleine Öffnungen geschaffen, die dann zu Schwellungen, Blutungen und postoperativen Schmerzen führen können. Bei besonders großen Transplantaten ist das kosmetische Ergebnis oftmals nicht zufriedenstellend. Man spricht hier auch von einem doll-like-effect, was auf Ergebnisse mit puppenähnlichen Effekten verweist.

Die herkömmliche FUE-Haartransplantation (Follicular Unit Extraction)

Bei der FUE-Haartransplantation - auch Einzelhaarentnahme oder Pflückmethode genannt - handelt es sich um ein erprobtes und modernes Verfahren zur Haartransplantation. Auch hier werden vorhandene gesunde Haare an andere Stellen verpflanzt, um lichte oder bereits komplett vom Haarausfall betroffene kahle Stellen wieder mit eigenen Haaren aufzufüllen.

Dazu entnehmen die Transplanteure die einzelnen Haare bzw. Haargrüppchen in Form von Grafts (Follikeleinheiten) mittels einer medizinischen Hohlnadel aus einem rasierten sogenannten Sicheren Bereich am Hinterkopf. Dieser Harre gehören zu die Gruppe das nie ausfallen werden.

Die Transplantate können kleine Gruppe von Haaren (Follicular Units bis 5 Haare) oder auch ein einzelnes Haar (Unit) sein. Unter Betäubung (oftmals Dämmerschlafnarkose) ziehen die Transplanteure die Haare jeweils mit ihrer Wurzel im Spenderbereich vorsichtig aus der Kopfhaut. Sobald die Grafts entnommen wurden, werden sie in einer Nährlösung (PRP) gelagert. Das verhindert den Entzug von Sauerstoff. Anschließend werden die Grafts dann einzeln implantiert, um an der entsprechenden Stelle wieder für ein dichtes und volles Haarbild zu sorgen.

Weitaus geringere Risiken als bei der FUT-Methode

Charakteristisch für die FUE-Technik ist, dass der Entnahme vom sicheren Bereich am Hinterkopf bis über beide Ohren reicht. Dieses Areal wird dann auf eine Haarlänge von rund zwei Millimetern gekürzt. Danach wir die Lokalanästhesie in Ring -Block Form und Tumeszenzlösung für eine Schmerzlösen Behandlung verabreicht. Anschließend werden die einzelnen Haare mit ihren Wurzeln mit einem Bohrer große von 0,75-0,8 mm sicher entnommen.

FUE stellt im Vergleich zur FUT-Methode eine weitaus modernere Art der Haarverpflanzung dar. Sie ist optimal geeignet für Träger von Kurzhaarfrisuren respektive für Patienten, die aus ästhetischer Sicht dazu bereit sind, die eigenen Haare an den Seiten und am Hinterkopf für einen gewissen Zeitraum kurz zu rasieren und zu tragen. Besonders vorteilhaft gegenüber der veralteten FUT-Technik sind die geringeren Risiken, die mit der Haartransplantation einhergehen. So entsteht zum Beispiel keine Narbe durch die Entnahme und Verpflanzung.

Vollständige Integration erfolgt frühestens nach sechs Monaten

Die Ergebnisse, die durch diese Art der Eigenhaar-Verpflanzung erzielt werden, werden von Transplanteuren und Patienten als sehr gut bezeichnet. Es dauert dabei etwa sechs Monate, bis der natürliche Haarwuchs die neuen Haare unauffällig integriert hat. Diese verhältnismäßig lange Zeitspanne hat dabei allerdings nichts mit der FUE-Technik an sich zu tun, vielmehr ist dies dem üblichen Längenwachstum der Haare geschuldet.

Mitunter dauert die Integration sogar bis zu einem Jahr. Das hängt immer davon ab, wie lange das jeweilige Haar für die Ruhephase bzw. die individuelle Wachstumsphase benötigt. Grundsätzlich eignet sich die FUE-Methode für das gesamte Spektrum von Haartransplantationen. Denn die einzeln entnommenen Haare können an jeder anderen Körperstelle individuell wieder eingepflanzt werden. Am häufigsten nutzen Transplanteure die FUE-Technik für diese vier Anwendungsbereiche:

  1. Transplantation von Kopfhaaren
  2. Augenbrauentransplantation
  3. Barthaartransplantation
  4. Wimperntransplantation

ARTAS iX-Robotic-FUE-Methode: Von diesen Vorteilen profitieren Patienten nachhaltig

Präzise und effektiv

Dank des Vorab 3D-Scans werden die vitalsten Haare für die Entnahme und Verpflanzung exakt identifiziert. Durch die computergenaue Berechnung beträgt die Ausbeute der vitalsten Haare bis zu 92 Prozent. Zudem erfolgt die Entnahme der Haare durch Roboterarme. Das beugt Ermüdungserscheinungen der Transplanteure und damit möglicherweise weniger präzisen Entnahmen vor.

Besonders schonend:

Die Robotic-FUE-Methode ist minimal-invasiv und dadurch schmerzfrei. Auf Schnitte bzw. Einschnitte wird dabei komplett verzichtet. Stattdessen führt der Roboter so bezeichnete Inzisionen in Form von minimalen Entnahmepunktionen durch.

Schnell und intelligent

Durch den Einsatz der Robotic-FUE-Methode verkürzt sich die Gesamtdauer der Transplantation von Eigenhaar erheblich. Je nach Haarmenge, die entnommen wird und anschließend verpflanzt werden soll, kann die Ernte der Haare bestenfalls schon nach einer Stunde abgeschlossen werden. Bei größeren Haarmengen beträgt die Erntezeit maximal etwa viereinhalb bis fünf Stunden. Auch für das Einpflanzen der entnommenen Eigenhaare wird weniger Zeit benötigt. Insgesamt verkürzt sich die gesamte Behandlungszeit um rund 30 bis 50 Prozent.

Objektiv und vertrauensvoll

Der Preis für die jeweilige Transplantation bietet absolute Transparenz durch eine computergenaue Kostenspiegelung. Dabei zählt der Computer die Anzahl der aus dem Spenderareal entnommenen Grafts bzw. Haarfollikel. Anschließend werden diese dann im ARTAS(R)-Zertifikat. Damit ist bei jeder Transplantation immer eine haargenaue Berechnung gewährleistet.

Sie wollen das beste Verfahren? Dann melden Sie sich bei uns

Sie interessieren sich für eine Haartransplantation oder haben sich vielleicht sogar schon dafür entschieden? Vielleicht sind Sie sich auch noch nicht sicher, welche Verfahrenstechnik die beste Wahl für Sie darstellt? Mit der modernen und computergestützten ARTAS iX-Robotic-Methode sind Sie hier in allen Belangen auf der sicheren Seite. Präzise, effektiv und schnell – das bietet Ihnen keine andere Methode in dem Umfang, wie es Ihnen die ARTAS iX-Robotic-FUE-Methode garantiert. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns. Wir beraten Sie umfassend zu dem Thema Haartransplantation, zeigen Ihnen gerne die Vorteile der neuen, hochmodernen Methode auf und gewährleisten beste Behandlungsergebnisse. Der tägliche Blick in den Spiegel wird so wieder zu einem echten Erlebnisritual.

Häufig gestellte Fragen