Haaranalyse & Haarimplantationen für Frauen

Eine Haartransplantation ist nicht nur für Kopfhaare geeignet. Auch Augenbrauen können mit einer Eigenhaartransplantation ganz nach den Wünschen des Patienten gestaltet werden.

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Spezielle Haaranalyse und Diagnostik für Frauen

female hair pattern

Androgenetische Alopecie

Bei der androgenetischen Alopezie dünnt bei Frauen das Haar im Bereich des Mittelscheitels zunehmend aus, bis schliesslich die Kopfhaut sichtbar wird. Es handelt sich hierbei um den erblich-hormonell bedingten Haarausfall und ist ein schleichender Prozess, der in jungen Jahren beginnt und sich während der Wechseljahre weiter verschlechtert.

Alopecia Areata oder Autoimmunerkrankungen als Ursache des Haarausfalls

Dieser Krankheit wird durch das körpereigene Immunsystem verursacht. Die Abwehrkräfte richten sich gegen die Haarwurzel dabei kommt es zum Haarausfall. Die Alopecia areata macht sich mit runden kahlen Stellen auf dem Kopf bemerkbar. Oft verursacht eine plötzliche psychische Belastung den Haarverlust.

Hormonschwankungen

Der Körper der Frau macht starke hormonelle Schwankungen während der Pubertät, bei Schwangerschaften und in den Wechseljahren durch. Auch die Anti-Baby-Pille kann den Hormonspiegel beeinflussen. Vermutet wird eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase. Dieses verwandelt männliche Hormone in weibliche Hormone (Östrogene). Ist es nicht aktiv genug, kommt es zur gleichen Überempfindlichkeit gegenüber DHT wie bei Männern.

Mangelerscheinungen wie Eisenmangel oder Zinkmangel

Die Haarfollikel zählen zu den Zellen im Körper, die sich am aktivsten teilen. Für diesen Prozess brauchen sie einen hohen Anteil an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Wie bei anderen Mangelerscheinungen werden die Zellen unzureichend versorgt. In diesem Fall schöpft der Körper aus den Reserven und versorgt damit die wichtigen Organe wie Herz und Leber.

Die Folge: Die Zellen der Haarfollikel werden nicht mehr ausreichend versorgt und sterben nach und nach ab. Dies kann sich dann durch vermehrten Haarverlust äußern. Wird der Körper für eine längere Zeit unzureichend mit Eisen, Zink und Vitaminen versorgt, kann so diffuser Haarausfall entstehen. Eine Crash-Diät, Übermäßiger Alkoholkonsum, eine Calcium-Überdosis
nach Osteoporose aber auch durch Gastrointestinale Erkrankungen können z.B. Auslöser für Haarausfall durch Zinkmangel sein.

Oder durch verschiedene Aufgaben im Stoffwechsel verliert der Körper täglich einen gewissen Anteil an Eisen. Wird dieser Eisenverlust nicht durch eine ausgewogene, eisenhaltige Ernährung ausgeglichen, kann es zu einem Eisenmangel und somit auch zu Mangelerscheinungen kommen.

Alopecia contentionalis (Verspannungshaarausfall)

Hautkrankheiten, Pilzerkrankungen, Infektionskrankheiten

Die Ringelflechte der Kopfhaut, eine Pilzinfektion, ist eine häufige Ursache für fleckenförmigen Haarausfall bei Kindern. Die Infektion beginnt als trockener Fleck mit Schuppenbildung, der mit der Zeit an Größe zunimmt. Das Haar bricht möglicherweise, löst sich für gewöhnlich mit der Kopfhaut ab und lässt schwarze Punkte zurück. Mitunter bricht der Haarschaft etwas oberhalb Kopfhautoberfläche ab, wodurch kurze Stoppeln zurückbleiben. Der Haarausfall kann dauerhaft sein, insbesondere dann, wenn die
Infektion unbehandelt bleibt.

Beim Hautlupus (kutaner Lupus erythematodes) fallen unter Umständen ganze Haarareale dauerhaft aus. Haarausfall kann dauerhaft sein, wenn die Haarfollikel komplett zerstört werden. Hautlupus ist nicht zwingend mit dem Vorhandensein eines systemischen Lupus erythematodes (SLE oder einfach Lupus) verbunden, einer Krankheit, bei der Antikörper oder Zellen, die vom Körper gebildet werden, eigene Körpergewebe angreifen (Autoimmunerkrankung). Systemischer Lupus erythematodes betrifft zahlreiche Organe im ganzen Körper. Beim Hautlupus (kutaner Lupus erythematodes) erfolgt der Haarausfall arealweise.

Verbrennungen und Verletzungen

Durch Verbrennungen und Verletzungen können Haarwurzeln verletzt oder vernichtet werden dadurch wird eine Kahle stelle sich bilden.

Psychische Belastungen

Zu dieser Art von Belastungen gehört das gewohnheitsmäßige Ausrupfen, Ziehen oder Verdrehen gesunder Haare (Trichotillomanie). Diese Angewohnheit kommt am häufigsten bei Kindern vor, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Das Herausrupfen der Haare kann lange Zeit unbeachtet bleiben und Ärzte und Eltern irrtümlich an eine Krankheit wie eine Alopecia areata oder eine Pilzinfektion als Ursache denken lassen. Eine schwere, lang andauernde psychische Belastung kann auch dazu führen, dass Haare von selbst ausfallen (telogenes Effluvium). Diese Art von Haarausfall umfasst jedoch eine große Belastung in Form von chronischem Stress und nicht die üblichen Belastungen des Alltags.

Traktionsalopezie

Diese Haarerkrankung wird durch geflochtene Zöpfe, Lockenwickler oder Pferdeschwänze hervorgerufen, durch die eine ständige Zugbelastung auf das Haar ausgeübt wird. Der Haarausfall entsteht meist am Haaransatz an der Stirn und an den Schläfen.

Medikamenten Nebenwirkungen

Chemotherapeutika bewirken meist ein anagenes Effluvium. Andere rezeptpflichtige Medikamente (zum Beispiel zur Behandlung von Bluthochdruck, Akne, Schilddrüsenstörungen, Krämpfen oder Blutverdünner) verursachen typischerweise einen als telogenes Effluvium bezeichneten Haarausfall. Anabolika können auch zu Glatze führen.

Augenbrauentrans­plantation

Nicht nur des Kopfhaar kann von ungewollter Haarlosigkeit oder kahlen Stellen betroffen sein. Auch andere Regionen des Körpers können mit Hilfe einer Eigenhaartransplantation mit mehr Haaren ausgestattet werden. Besonders häufig ist das im Bereich der Augenbrauen der Fall, wenn hier eine Verdichtung der Haarstruktur erreichen werden soll.

Gerne kläre ich Sie in einer kostenlosen und individuellen Haarsprechstunde über die Möglichkeiten der Eigenhaartransplantation an der von Ihnen gewünschten Körperstelle auf.

Beratung, Behandlung und Substitutionen

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