Haarlabor
(Blutanalyse)

Im Rahmen der Blutanalyse kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, um der Ursache Ihres Haarproblems auf den Grund zu gehen. Finden Sie hier einen Überblick über die verschiedenen Methoden.

Ursachen für Haarausfall

Haarausfall (Alopezie) ist ein fortschreitendes Problem, welches verschiedene Formen und Ursachen aufweist. Die Betroffenen haben oft einen sehr großen Leidensdruck. Die häufigste Art des Haarausfalls, bekannt als androgenetische Alopezie, ist erblich. Wenn diese nicht behandelt wird, schreitet der Haarausfall im Laufe der Zeit immer weiter voran.

Faktoren, die Alopezie fördern sind u.a.:

  • Anstieg des Testosteronspiegels
  • Hormonelle Veränderungen
  • Entzündungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Niedrige Vitamin- und Mineralstoffspiegel
  • Stress
  • Schadstoffbelastung

 

Therapie-Möglichkeiten – Die effektivsten Methoden:

Beim Mann

  • Finasterid
  • Minoxidil 5%
  • Haartransplantation

Bei der Frau

  • Monoxidil 2%
  • Pille/ Hormone bei Hyperandrogenismus
  • Haartransplantation
  • Unsicherer Effekt bei Östrogenen und Gestagenen: z.B. Alfatradiol
  • Unsicherer Effekt bei Fluridil

Wirkmechanismen von Therapien, welche individuell verschieden Befunde verbessern

Ernährung des Haares

  • Vitamine (Biotin, Nikotinsäurederivate)
  • Spurenelemente (Zink, Kupfer, Eisen)

Unterstützung des Nachwachsens

  • Vitamine ( z.B. Cellagon felice, Biotin , Nikotinsäurederivate)
  • Elektromagnetische Felder
  • Eisen / Ferritin Zusätze auch bei Patienten ohne Eisenmangel
  • PRP (Platelet-rich-plasma) / Eigenblut
  • Proteine / Aminosäuren
  • Hirse
  • Koffein
  • Silica-Komponenten, Meerestierextrakte
  • Kräuter, chin.
  • Ginkgo biloboa
  • Aloe vera
  • Melatonin
  • Gingseng
  • Hibiskus
  • Bergamotten
  • Sophora extrakte
  • Niederenergetische Laserbehandlung (Low Level Laser)

Durchblutungsförderung

  • Botox
  • Mesotherapie
  • Mineralien
  • Nikontinsäurederivate
  • Prostaglandine (Latanoprost, Viprostol)
  • Aminexil
  • Glycerinoxyester und Silicium

Dihydrotestosteron (DHT)-Hemmung

  • Lakritz
  • Grüner Tee
  • Polysorbat 60
  • ß-Sitosterol
  • Sägepalmextrakt
  • Cimicifuga racemosa

Entzündungshemmer

  • Kortison
  • Zinkpyrithion
  • Ketoconazol

Neuer Therapieansatz bei Haarausfall / Alopezie / Alopecia durch Unterstützung des Nachwachsens und Durchblutungsförderung

Einfluss schwacher, gepulster elektromagnetischer Felder auf den Haarverlust bei Patienten mit klinisch gesicherter Alopezie

Der Verlust des Haarkleides (Effluvium / Alopezie) betrifft eine Vielzahl der Bevölkerung aller Altersklassen und stellt gesundheitsökonomisch mit 10 – 15% einen relevanten Anteil dermatologischer Begutachtungen dar. Während das Effluvium den erhöhten Verlust der Haaranzahl beschreibt, liegt bei der Alopezie eine sichtbare diffuse oder umschrieben Reduktion des Haarkleides mit entsprechendem psychischem Leidensdruck vor.
Es ist bekannt, dass gepulste elektromagnetische Felder in der Lage sind durch Änderung des Membranpotentials bei isolierten äußeren Haarzellen die Mitoserate zu steigern. Die Gründe hierfür werden in einer elektrophysiologischen Wirkung auf den ruhenden Haarfollikel gesehen.
Der eltromagnetische Impuls ist also darauf gerichtet, möglichst viele molekulare Interaktionen, ähnlich wie ein Katalysator, zu beeinflussen. Damit ist zum ersten Mal bei der Entwicklung eines elektromagnetischen Signals den natürlichen physiologischen Gegebenheiten Rechnung getragen worden.

Insgesamt kann man unter der gepulsten Magnetfeldtherapie zusammenfassend folgendes feststellen:

  • Verbesserung des Funktionszustandes der Mikrozirkulation (Klopp et al.)
  • erhöhte Konzentration von ATP- und anderen energiereichen Phosphatspeichern in den Erythrozyten (Spodaryk et al.),
  • Erhöhung der Aktivität des Immunsystems gegenüber schädigenden Einflüssen (Teratogenen) bei warmblütigen Wirbeltierembryos, vermutlich über eine durch die Aktivierung eines Promoters von HSP 70 gesteuerte Produktion von Reparaturproteinen sowie möglicherweise direkt daran gekoppelt (Dahme et al.),
  • Erhöhung von Enzymaktivitäten in den Erythrozyten gegen Oxidantien und freie Radikale (Spodaryk et al.),
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, möglicherweise als Ausdruck einer beruhigenden Wirkung auf das vegetative Nervensystem (Michels-Wakili et al.),
  • Vereinzelung von agglutinierten Erythrozyten sowie – eng damit verknüpft –
  • Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes (Kafka et al.),
  • Verbesserung von Durchblutungsparametern (Michaelis et al.),
  • Verbesserte und verkürzte Wundheilung (Kafka et al.).

Optimale Behandlung: Wöchentlich mindestens 3 mal für eine 9 minütige gepulste Anwendungen der betroffenen Region.

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren?

Kontaktieren Sie mich gerne und buchen Sie eine individuelle Haarsprechstunde.